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Die E-Rechnung 2027

Das wichtigste im Überblick

Das Seminarziel – Ihr Nutzen

Verpflichtende Einführung der E-Rechnung im B2B-Bereich

 

Jetzt umstellen, bevor der Regelbetrieb kippt!

 

Der Countdown läuft: Ab dem 01.01.2027 wird es für viele Unternehmen ernst. Dann endet die bisherige Komfortzone. Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz von mehr als 800.000 € müssen im inländischen B2B-Bereich strukturierte E-Rechnungen ausstellen. Die klassische PDF-Rechnung allein reicht dann nicht mehr aus.

Wer jetzt noch abwartet, riskiert hektische Notlösungen, fehlerhafte Prozesse, zusätzlichen Aufwand in der Finanzbuchhaltung und unnötige Risiken beim Vorsteuerabzug.

Viele Unternehmen betrachten die E-Rechnung noch immer als reines IT-Thema. Das ist gefährlich. Tatsächlich betrifft die Einführung den gesamten Rechnungsprozess:

  • Rechnungseingang
  • Rechnungsausgang
  • Validierung
  • Freigabeprozesse
  • Archivierung
  • Prüfung
  • Dokumentation

 

Eine E-Rechnung ist nicht einfach eine Rechnung als Datei, sondern ein strukturierter Datensatz, der fachlich, technisch und steuerlich korrekt funktionieren muss.

Die Übergangsregelungen vermitteln lediglich scheinbar mehr Zeit. Bereits Ende 2026 läuft die erste wichtige Schonfrist aus. Danach reicht es nicht mehr, Rechnungen „wie bisher“ zu erstellen oder PDF-Dateien zu versenden. Unternehmen benötigen belastbare Prozesse, klare Zuständigkeiten, geeignete Softwarelösungen, funktionierende XML-Viewer, nachvollziehbare Prüfpfade und eine rechtssichere Archivierung.

Besonders kritisch: Die aktuelle Verwaltungsauffassung verschärft den Fokus auf Formatfehler, Geschäftsregelfehler, Validierungsanwendungen und die Aufbewahrung von Validierungsberichten. Damit rückt die technische Prüfung der E-Rechnung stärker in den Mittelpunkt. Syntax, Semantik und Pflichtangaben müssen fehlerfrei zusammenspielen. Wer hier unvorbereitet ist, macht aus einer Formalie schnell ein Prüfungsrisiko.

In diesem Seminar erfahren Sie verständlich und praxisnah, welche Auswirkungen die E-Rechnung in den Jahren 2026 und 2027 konkret auf Unternehmen hat. Sie lernen, welche Pflichten bereits heute bestehen und welche Fristen in den kommenden Jahren entscheidend werden.

Der Referent erläutert die aktuelle Verwaltungsauffassung, die relevanten Formate und die notwendigen Umsetzungsschritte – von Softwarelösungen zur Erstellung über XML-Viewer und Archivierung bis hin zu typischen Fehlerbildern, Prüfpfaden und Validierungsverfahren.

Anhand zahlreicher Praxisbeispiele sehen Sie, wie E-Rechnungen erstellt, gelesen, geprüft und in bestehende Unternehmensprozesse integriert werden können.


Ihr Referent

Elmar Mohl

Herr Elmar Mohl ist als Prüfer in der Konzern- und Großbetriebsprüfung der Finanzverwaltung tätig. In seiner täglichen Praxis befasst er sich intensiv mit den steuerlichen und technischen Anforderungen elektronischer Rechnungen.

Seit mehr als zehn Jahren zählt die elektronische Rechnung zu seinen fachlichen Schwerpunkten.


Das Wichtigste auf einen Blick

Erfahren Sie in diesem Seminar alles Wissenswerte zur E-Rechnung:

  • Grundlagen für das Arbeiten mit elektronischen Rechnungen und deren Archivierung
  • Neue gesetzliche Anforderungen im Bereich B2B und B2C
  • Standards wie ZUGFeRD und XRechnung (B2G)
  • Praktische Einblicke in XML-Viewer, Erstellung und Validierung von E-Rechnungen

Seminarinhalt 

Die E-Rechnung in Deutschland: Aktueller Stand und Umsetzung

1.1 Bisherige Regelungen für E-Rechnungen im Bereich B2B/B2C und mögliche E-Rechnungsformate
1.2 Anforderungen an die E-Rechnung aus den GoBD
1.2.1 Unveränderbarkeit (§ 146 Absatz 4 AO, § 239 Absatz 3 HGB)
1.2.2 Aufbewahrung (Rz. 113–124 GoBD)

2.1 Beispiel X-Rechnung – E-Rechnung an die Verwaltung – B2G
2.1.1 Richtlinie 2014/55 EU vom 16.04.2014
2.1.2 Norm EN 16931 – xml Datei
2.1.3 Semantik und Syntax der xml-Rechnung
2.1.4 XRechnung als Anwenderspezifikation im Bereich B2G
2.1.5 Rechtliche Grundlagen auf Bundesebene und Länderebenen
2.1.6 Beispiel zur Erzeugung von XRechnungen

2.2 ZUGFeRD – einheitliches Rechnungsformat für Deutschland
2.2.1 Erläuterung und Vorteile – Aufbau des Hybrid-Formats
2.2.2 ZUGFeRD-Profile
2.2.3 Beispiel der Erzeugung von ZUGFeRD-Rechnungen

3.1 Einleitung – Vorhaben auf europäischer Ebene

4.1 Der neue Rechnungsparagraph – § 14 UStG ab 01.01.2025
4.1.1 Definition E-Rechnung – § 14 Abs. 1 S. 3 und Nr. 1 UStG n.F.
4.1.2 Möglichkeit der Verwendung anderer Formate – § 14 Abs. 1 S. 6 Nr. 2 UStG n.F.
4.1.3 Verpflichtung zur E-Rechnung im Bereich B2B – § 14 Abs. 2 Nr. 1 UStG n.F.

4.2 Übergangsregelungen – § 27 Abs. 38 Nr. 1–3 UStG n.F.

4.3 Ausnahmen von der E-Rechnungspflicht ab 01.01.2025
4.3.1 Rechnungen über Kleinbeträge und Fahrausweise
4.3.2 Rechnungen von Kleinunternehmern

4.4 Schaubilder zur neuen E-Rechnung ab 01.01.2025

4.5 BMF-Schreiben vom 15.10.2024/15.10.2025 + FAQ vom 05.11.2025

4.6 Wesentliche Kernaussagen zur neuen E-Rechnung ab 01.01.2025 und folgende Jahre
4.6.1 Rechnungseingang
4.6.2 Rechnungsausgang

4.7 Praktische Tipps zur Umsetzung ab 01.01.2025
4.7.1 Aufbau der EN 16931 im Bereich B2B in Deutschland
4.7.2 Checkliste für Unternehmen zur Umsetzung der neuen E-Rechnung
4.7.3 Software zum Anzeigen von E-Rechnungen
4.7.4 Software zur Erstellung von E-Rechnungen
4.7.5 Software zur Validierung von E-Rechnungen

Inhalte des Webinars

  • Grundlagen für das Arbeiten mit elektronischen Rechnungen und elektronische Archivierung

  • Neue gesetzliche Anforderungen im B2B- und B2C-Bereich

  • Entwickelte Standards wie ZUGFeRD und XRechnung (B2G)

  • Der aktuelle Stand der E-Rechnung: VIDA, EN 16931, XRechnung – alle Details und Umsetzungsfristen

  • PDF-Rechnungen: Wie lange dürfen diese noch empfangen und versendet werden?

  • Übergangszeiträume: 2025–2026, 2027, 2028

  • Einführungsschreiben des BMF zur E-Rechnung und FAQ

  • Praktische Tipps und Checklisten für die Finanzbuchhaltung

  • Praxisbeispiele:

    • XML-Viewer

    • Erstellung von E-Rechnungen

    • Validierung von E-Rechnungen


Seminarziele und Schwerpunkte

  • Der aktuelle Stand der E-Rechnung
  • VIDA, EN 16931 und XRechnung – Anforderungen und Umsetzungsfristen
  • Zugelassene Standards: ZUGFeRD und XRechnung
  • PDF-Rechnungen – wie lange diese noch zulässig sind
  • Übergangszeiträume 2026, 2027 und 2028
  • BMF-Schreiben zur Einführung der E-Rechnung sowie aktuelle FAQ
  • Praktische Tipps und Checklisten für die Finanzbuchhaltung
  • Praxisbeispiele für XML-Viewer
  • Praxisbeispiele zur Erstellung von E-Rechnungen
  • Praxisbeispiele zur Validierung von E-Rechnungen

 

Teilnehmerkreis

Mitarbeiter/innen und Leiter/innen aus dem Rechnungswesen bzw. der Steuerabteilung

Filter

Die E-Rechnung 2027

Seminargebühr je Teilnehmer

Online: 490,– zzgl. MwSt.

Inkl. Umfangreicher Arbeitsunterlagen & Zertifikat

1-tägig, 09.00 bis 17.00 Uhr

Seminar-Flyer

Referenten

  • Dipl. Finanzwirt (FH) Elmar Mohl
    Dipl. Finanzwirt (FH) Elmar Mohl
    Fachprüfer Umsatzsteuer bei einem Finanzamt für Groß-und Konzernbetriebsprüfung Finanzverwaltung NRW

Passender Termin nicht dabei?

Gerne können wir nach Absprache auch Inhouse Termine vereinbaren.

Dipl. Finanzwirt (FH) Elmar Mohl
Fachprüfer Umsatzsteuer bei einem Finanzamt für Groß-und Konzernbetriebsprüfung Finanzverwaltung NRW

Herr Mohl ist seit über 25 Jahren als Umsatzsteuer-Prüfer, davon nun 15 Jahre bei einem Finanzamt für Groß- und Konzernbetriebsprüfung tätig.
Seit dem Jahr 2010 befasst er sich speziell mit der praktischen, elektronischen Rechnungslegung und digitaler Archivierung mit all ihren Facetten.
In diesem Jahr begann Herr Mohl neben den dienstlichen Schulungstätigkeiten auch mit der nebenberuflichen, selbständigen Tätigkeit als bundesweiter Referent.
Im Jahre 2023 begann seine weitere Tätigkeit als Gastdozent an der Bundesfinanzakademie im BMF.